
4. September - 9. Oktober 2010
Mi. bis Sa. 14-19 Uhr
Vernissage: Freitag, 3. September, 19:00 Uhr
Christine Keruth zeigt Ihre neuesten Arbeiten von 2010.
Quelle ihres Schaffens ist die Geisteshaltung des Informel der 50er Jahre. Dabei überführt sie die Tradition der lyrischen Abstraktion im Sinne spontaner Improvisation in die noch auszugestaltende Gegenwart.
Keruths erklärtem Ziel, mit ihren Bildern eine, wie sie sagt, "transluzide Bildwirkung zu entfachen", entspricht der gestische Impuls ihrer Malerei mit seinem im besten Wortsinne vorläufigen Textcharakter der Darstellung.
Gleichwohl schöpfen sich aus dem zu Eigenleben forcierten Inneren ihrer Arbeiten die radikalen Störfelder, die den Arbeiten Keruths zu Eigen sind.
Überschichtung, Mischung und Entharmonisierung sind die Mittel, mit denen eine vordergründige Versöhnung zugunsten einer Sogwirkung evozierenden Kontrastivität verworfen wird.
Mehr über Christine Keruth unter www.krapp-sicht.de